Unser Körper kann viele der Substanzen, die er für Gesundheit und Heilung braucht, nicht selbst herstellen. Werden sie nicht in ausreichender Menge zugeführt, entstehen im Laufe der Zeit chronische Krankheiten – oft erst nach Jahren. Die Orthomolekulare Medizin handelt, bevor es zu spät ist.
Orthomolekulare Medizin umfasst Massnahmen, die zur Erhaltung der Gesundheit und Behebung von Krankheiten durch die gezielte Veränderung der Konzentration körpereigener Substanzen führen. Der Begriff «ortho» kommt aus dem Griechischen und bedeutet «richtig» – es geht also um die richtigen Stoffe in der richtigen Menge.
Die orthomolekulare Medizin nutzt ausschliesslich Substanzen, die natürlich in der Nahrung und im Körper vorkommen: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren und Enzyme. Es handelt sich nicht um Medikamente, sondern um körpereigene Mikronährstoffe.
Optimaldosierung statt Mindestdosierung – einer der wichtigsten Grundsätze der orthomolekularen Medizin. Es geht nicht darum, Mängel gerade so auszugleichen, sondern die Zellen optimal zu versorgen.
Chronische Krankheiten nehmen zu. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: sogenannte freie Radikale – hochreaktive Sauerstoffverbindungen – sind mitverantwortlich. Im Stoffwechsel verursacht der lebensnotwendige Sauerstoff schädigende Nebenreaktionen, vergleichbar mit dem Rosten von Metall (Oxidation).
Um sich zu schützen, verfügt der Organismus über Antioxidantien – natürliche Radikalfänger. Sie bestehen aus Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Enzymen. Werden diese durch schlechte Ernährung, Stress und Umweltbelastungen aufgebraucht, beginnen Zellen zu degenerieren. Die ersten Krankheitssymptome treten oft erst nach 15–30 Jahren mangelnder Versorgung auf.
Starkes Antioxidans, stärkt das Immunsystem, fördert die Wundheilung und Kollagenbildung. Muss täglich zugeführt werden.
Schützt Zellmembranen vor oxidativen Schäden. Wirkt synergistisch mit Vitamin C und Selen.
Hemmt die Entstehung und Ausbreitung von Zellschäden. Schützt die Schleimhäute.
Unverzichtbar für Nervenfunktion und Energiestoffwechsel. Bei Störungen auch in höherer Dosierung therapeutisch einsetzbar.
Wird zum Aufbau von Abwehrzellen und zahlreichen Enzymen benötigt. Zentral für Immunabwehr und Wundheilung.
Bestandteil eines Enzyms zum Zellschutz vor freien Radikalen. Unterstützt die Entgiftung von Schwermetallen.
Wirkt als Katalysator für das Immunsystem. Wichtig bei Infektanfälligkeit und chronischen Entzündungen.
Für Knochen, Blutbildung und Muskulatur. Mineralstoffe sollten als Kombinationspräparat eingenommen werden, da sie sich wechselseitig beeinflussen.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-3, Omega-6) kann der Körper nicht selbst herstellen. Sie müssen über die Nahrung zugeführt werden und sind essenziell für Zellmembranen, Entzündungsregulation und das Nervensystem.
Wir führen zunächst eine gezielte Diagnostik durch (Haarmineralanalyse, Bluttest, Säure-Basen-Test), um Ihren individuellen Versorgungsstatus zu bestimmen – und passen die Substitution exakt auf Ihre Situation an.
Möchten Sie wissen, welche Mikronährstoffe Ihrem Körper fehlen? Wir analysieren und beraten Sie individuell.
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