Orthomolekulare Medizin

Der Name stammt aus dem Griechischen; "ortho" bedeutet richtig, gut, und "Moleküle" ein kleines Teilchen.

 

Diese Moleküle oder Substanzen sind Vitalstoffe, so genannte Radikalenfänger oder Antioxidantien, die für unsere Gesundheit notwendig sind und nicht in unserem Organismus hergestellt oder synthetisiert werden können.

 

Der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling, ein amerikanischer Wissenschaftler, führte die Orthomolekulare Therapie als einen neuen Zweig in der Medizin ein.

 

Orthomolekulare Medizin bedeutet die Massnahmen, die zur Erhaltung der guten Gesundheit und Behebung der Krankheiten mittels der Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper führen.

 

Die orthomolekulare Medizin nutzt ausschliesslich Substanzen, die sowohl in der Nahrung als auch in unserem Körper ganz natürlich vorkommen. Unser Körper kann sie leider nicht selbst herstellen. Sie müssen als Mikronährstoff regelmässig in ausreichender Menge zugeführt werden, damit wir gesund und leistungsfähig bleiben.

 

Chronische Krankheiten nehmen zu. Wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, sind so genannte freie Radikale(= hochreaktive Sauerstoffverbindungen) zusätzlich mitverantwortlich.

 

Diese freien Radikale oder reaktive Sauerstoffspezies entstehen u.a. durch die Energiegewinnung in unseren Zellen. Im Stoffwechsel verursacht der lebensnotwendige Sauerstoff schädigende Nebenwirkungen, welche man mit dem Vorgang des Rostens (Oxidation) vergleichen könnte.

 

Aber überall in unserer Umgebung ist der menschliche Körper ständig dem Angriff von feindlichen Radikalen ausgesetzt. Über die Sonne (UV-Strahlung), über die Luft, die wir einatmen (Autoabgase, Schadstoffe der Industrie, Zigarettenqualm, usw.), auch über unsere Ernährung oder chemische Medikamente „für unsere Gesundheit“ wirken die aggressiven Radikale schädigend auf unseren Organismus ein.

 

Um sich gegen diese Einwirkungen zu schützen, verfügt der Organismus über Schutzmittel, sog. Antioxidantien (= Neutralisatoren der Oxidation).

 

Sie bestehen aus Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, bestimmten Pflanzenstoffen und Enzymen.

 

Verständlicherweise ist der menschliche Organismus deshalb auf eine ausgeglichene und der jeweiligen Belastung angepasste Versorgung mit diesen lebenswichtigen Baustoffen angewiesen.

 

Ein gesundes Nahrungsangebot sicherzustellen ist nach heutigen Erkenntnissen schon ausserordentlich schwierig. Für chronisch Kranke ist es überhaupt nicht möglich. Daher wundert es nicht, wenn bereits seriöse wissenschaftliche medizinische Institutionen in aller Öffentlichkeit empfehlen, bei Risikogruppen die tägliche gesunde Ernährung durch Antioxidantien zu ergänzen!

 

Der Schwerpunkt der orthomolekularen Therapie liegt nicht so sehr auf der Beseitigung der Symptome, als vielmehr auf der Vermeidung und Behebung von Krankheitsursachen. Die Basis der orthomolekularer Behandlung ist die Zufuhr körpereigener, orthomolekularer Substanzen in der richtigen Menge und Kombination. Chemotherapeutische Arzneimittel werden, soweit der Einsatz therapeutisch notwendig ist, durchaus akzeptiert. Dabei wird aber die Gewichtung von Wirkung und Nebenwirkung besonders sorgfältig beobachtet. Optimaldosierung statt Mindestdosierung ist einer der wichtigsten Grundsätze in der orthomolekularen Medizin. Das bedeutet: Vitamine bis auf A,D und K in hoher Dosis anwenden. Mineralstoffe, Spurenelemente, Antioxidantien und Vitaminoide ausreichend hoch dosieren.

 

Die vielfach empfohlene gesunde Ernährung reicht heutzutage nicht mehr aus um den täglichen Bedarf an Vitalstoffen abzudecken. Im Krankheitsfall steigt der Bedarf mehrfach, die Mängel verzögern den Genesungsprozess oder lassen ihn chronisch werden. Für die Behandlung einer Erkältung beispielsweise sind drei bis acht Gramm Vit. C pro Tag zu empfehlen, was etwa einhundert Orangen entspricht.

 

Unsere Lebensbedingungen haben sich in den letzten Jahren stark verändert, so dass der menschliche Organismus unter anderem durch falsche Ernährung und falsche Lebensweise, letztlich durch eine Vielzahl von Stoffen aus der Umwelt mehr und mehr Belastungen und Schädigungen ausgesetzt ist.

 

Ein Raucher inhaliert z.B. mit nur einem Zug aus seiner Zigarette, neben anderen Schadstoffen, Millionen von aggressiven freien Radikalen, die von seinem Organismus aufgenommen werden und auf Dauer zu folgenschweren Erkrankungen führen.

Veränderte Produktionsmethoden, die Weiterverarbeitung und Lagerung von Lebensmitteln, die man oft nicht mehr als Lebensmittel bezeichnen kann, sowie der oft unkritische Einsatz immer neuerer Chemikalien in der Umwelt, darüber hinaus Luftverunreinigungen (Stickoxide, etc.), Strahlenbelastungen oder bestimmte Arzneimittel, alle diese Noxen führen zur Bildung von Radikalen.

 

Radikalbildung führt letztlich zu einer Erschöpfung das eigenen Vorrats an Antioxidantien (= Radikalfängern). Das ist der Grund für die Zerstörung von Zellen, den Bausteinen des menschlichen Organismus. Betroffen sind Zellen aller Art, seien es Gefässwandzellen, Zellen im Gelenk (Arthrose), oder auch Blutzellen. Der Mensch wird krank und altert früher.

Belastungen in Beruf und Freizeit bewirken heute oft eine weitere extreme Belastung und verlangen dem Organismus Höchstleistungen ab. Wenn in dieser Situation das Gleichgewicht zwischen Oxidantien und Antioxidantien gestört ist, können durch ständige Überbelastung mit freien Radikalen („Oxidativen-Stress“) die verschiedensten Krankheiten entstehen. Selbst grosse Reserven von Antioxidantien bei gesunden Menschen sind so irgendwann aufgebraucht.

 

70 % aller bekannten Krankheiten sind durch die freien Radikale verursacht oder mitverantwortet.

 

Die ersten Symptome einer Erkrankung treten oft erst nach 15-30 Jahren mangelnder Vital-Ernährung auf. Dann ist es meistens schon zu spät, die Krankheit ist schon da.

 

Um Ihre Gesundheit zu erhalten und den Alterungsprozess hinauszuzögern ist es erforderlich, dass Sie sich gesund ernähren und nach individuellem Bedarf eine Substitution mit Orthomolekularen Substanzen durchführen.

 

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