Immunregulation & Milieu

Autoimmunerkrankungen
ganzheitlich behandeln in Uster

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Das Immunsystem greift den eigenen Körper an. Diese lapidare Beschreibung von Autoimmunerkrankungen umfasst ein breites Spektrum: Hashimoto-Thyreoiditis, Rheumatoide Arthritis, Lupus erythematodes, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Zöliakie und viele mehr. Gemeinsam ist ihnen die grundlegende Frage: Warum verliert das Immunsystem die Fähigkeit, Selbst von Fremd zu unterscheiden?

Die Schulmedizin setzt überwiegend auf Immunsuppression – das Immunsystem wird medikamentös gedämpft, um die Angriffe zu reduzieren. Das lindert Symptome, erhöht aber gleichzeitig die Anfälligkeit für Infektionen und senkt die Vitalität. Die eigentliche Ursache der Dysregulation bleibt unberührt.

Ein Immunsystem, das seinen eigenen Körper angreift, ist nicht «zu stark». Es ist verwirrt – durch ein dysreguliertes Milieu, molekulares Mimikry, Darmdurchlässigkeit und anhaltende Antigenstimulation. Das Milieu zu bereinigen ist der erste Schritt zur Beruhigung.

Wie entstehen Autoimmunerkrankungen?

Die aktuelle Forschung zeigt zunehmend: Autoimmunität entsteht an der Schnittstelle von genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren. Nicht die Gene allein entscheiden – sondern ob und wie sie durch das Milieu aktiviert werden (Epigenetik).

Zentrale Auslöser und Verstärker:

Hashimoto – die häufigste Autoimmunerkrankung

Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse und die häufigste Ursache für Schilddrüsenunterfunktion. Das Immunsystem bildet Antikörper gegen Schilddrüsengewebe (TPO-AK, TG-AK) und zerstört es langsam. Betroffene leiden unter Erschöpfung, Gewichtszunahme, Kälteintoleranz, depressiver Stimmung – oft jahrelang, bevor die Diagnose gestellt wird.

Neben der Schilddrüsenhormon-Substitution ist aus komplementärmedizinischer Sicht zentral: die Antikörper-Aktivität zu senken. Das gelingt durch Glutenreduktion (molekulares Mimikry zwischen Gluten und Schilddrüsengewebe), Selen-Substitution und Darmsanierung.

Unser Behandlungskonzept

Ernährung bei Autoimmunerkrankungen

Eine entzündungshemmende Ernährung bildet die Basis jeder komplementärmedizinischen Autoimmuntherapie. Bewährt hat sich das Prinzip der Autoimmun-Paleo-Diät (AIP): Getreide (insbesondere Gluten), Hülsenfrüchte, Nachtschattengewächse und Milchprodukte werden zunächst eliminiert, dann schrittweise wieder eingeführt und auf Reaktionen getestet. Fettreicher Seefisch, Olivenöl, Kurkuma, Ingwer und Beeren wirken antiinflammatorisch.

Leben Sie mit einer Autoimmunerkrankung und suchen Sie einen komplementärmedizinischen Ansatz, der die Ursachen adressiert statt nur die Symptome zu dämpfen? Wir analysieren Ihr Milieu und entwickeln ein individuelles Konzept.

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