Eine Allergie ist kein Makel – sie ist ein Missverständnis. Das Immunsystem reagiert auf harmlose Substanzen wie Blütenpollen, Tierhaare oder Nahrungsmittel so, als wären sie gefährliche Eindringlinge. Das Ergebnis: Niesen, Juckreiz, tränende Augen, Atemnot – oder im schlimmsten Fall ein anaphylaktischer Schock.
Die Schulmedizin greift zu Antihistaminika und Cortison. Diese Mittel dämpfen die Symptome – sie lösen aber das Problem nicht. Denn das eigentliche Ziel muss ein anderes sein: das Immunsystem so zu stärken, dass es aufhört, überzureagieren.
Es zeigt sich oft, dass nach einer konstitutionellen Stärkung des Immunsystems viele Allergene gar keine Reaktionen mehr in der alten Stärke auslösen. Komplementärmedizin behandelt nicht das Symptom, sondern den Menschen.
Grundlage für die allergische Reaktion ist eine genetische Schwachstelle – die sogenannte Atopie. Wenn ein Elternteil Allergiker ist, liegt das Risiko für das Kind bei 20–40%. Sind beide Eltern betroffen, steigt es auf bis zu 80%. Vererbt wird nicht die Allergie selbst, sondern die Neigung des Immunsystems, übermässig zu reagieren.
Doch Genetik allein erklärt nicht den dramatischen Anstieg von Allergien in den letzten Jahrzehnten. Umweltverschmutzung, Lebensmittelzusatzstoffe (E-Stoffe), Antibiotika in der Nahrungskette und ein übermässig steriles Aufwachsen im Kindesalter überfordern das Immunsystem zunehmend.
Die bekannte Sofortreaktion – rinnende Nase, juckende Augen wenige Minuten nach dem Pollenkontakt – ist nur eine Form. Gefährlicher ist die verzögerte Allergie vom Typ III: Hier treten Beschwerden erst Stunden oder Tage nach dem Kontakt auf. Kopfschmerzen, Ekzeme, Schwindel, kalte Extremitäten – kein klassischer Allergietest kann diese Form zuverlässig erfassen.
Nahrungsmittelallergien verlaufen häufig genau so: Man isst etwas und fühlt sich erst später unwohl. Die Verbindung zur Ursache wird selten hergestellt. Besonders häufig betroffen: Kuhmilch, Weizen, Hühnerei – Nahrungsmittel, mit denen viele Menschen schon im Säuglingsalter sensibilisiert wurden.
Viele Allergiker leiden gleichzeitig an Histaminintoleranz – einem Enzymdefekt, der den Abbau von Histamin im Körper hemmt. Das bedeutet: Wer ohnehin schon allergisch reagiert und dabei Histamin produziert, kann dieses nicht schnell genug abbauen. Die Folge ist eine Eskalation der Symptome.
Histaminreiche Nahrungsmittel können allergieähnliche Reaktionen auslösen – ohne dass ein Allergen beteiligt ist. Rotwein, Hartkäse, Tomaten, Erdbeeren, Thunfischkonserven und alle Wurstwaren sind histaminreich. Während der Pollensaison empfehlen wir daher konsequent histaminarme Ernährung.
Bestimmte Nahrungsmittel setzen Histamin direkt im Körper frei, ohne selbst histaminreich zu sein: Schokolade, Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Eier, Fisch und Tomaten zählen dazu. Für Betroffene lohnt sich ein Ernährungstagebuch, um individuelle Auslöser zu identifizieren.
Im Zentrum steht nicht das Allergen, sondern der Mensch. Wir suchen und behandeln die sogenannten «Dauerstressfaktoren»: Schwermetallbelastungen, Störfelder im Darm oder an den Zähnen, Pilzerkrankungen (Candida), versteckte Nahrungsmittelallergien und Umweltgifte. Erst wenn diese Grundbelastung behoben ist, kann das Immunsystem wieder normal regulieren.
Die Bioresonanztherapie erlaubt es, in einer einzigen Diagnostik-Sitzung mehr als 540 Messobjekte – darunter über 500 Allergene aus den Bereichen Pollen, Nahrungsmittel, Schimmelpilze, Hausstaub und Umweltgifte – bioenergetisch auszutesten. So werden Belastungen sichtbar, die mit klassischen Allergietests im Blut nicht nachweisbar wären. Die Therapie korrigiert im Anschluss Regulationsblockaden auf bioenergetischer Ebene.
Die homöopathische Eigenbluttherapie (Auto-Sanguis-Stufentherapie) nutzt das Blut des Patienten selbst: Es enthält die für seine Erkrankung typischen Belastungsinformationen. Durch homöopathische Potenzierung wird daraus ein individuelles Reiztherapeutikum, das das Immunsystem trainiert, richtig zu reagieren – wie ein gezieltes Immuntraining.
Leiden Sie an Allergien, Heuschnupfen oder Histaminintoleranz? Wir suchen mit Ihnen die Ursache – nicht nur das Symptom.
Jetzt Termin vereinbaren