2 Millionen Menschen in der Schweiz leiden unter rheumatischen Erkrankungen. Das kostet das Gesundheitssystem jährlich rund 23 Milliarden Franken. Und trotzdem wird «Rheuma» oft abgetan als etwas, das man halt hat, wenn man älter wird.
Das stimmt nicht. Rheuma ist ein Sammelbegriff für über 200 verschiedene Erkrankungen – von Gelenkentzündungen über degenerative Knorpelveränderungen bis zu systemischen Autoimmunerkrankungen. Jede davon hat andere Mechanismen und andere Behandlungsansätze.
Entzündliches Rheuma beginnt oft im Darm. Eine gestörte Darmbarriere («Leaky Gut») lässt bakterielle Fragmente ins Blut – und das Immunsystem reagiert mit chronischer Entzündung, auch in den Gelenken.
Entzündliches Rheuma (rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis, Morbus Bechterew): Das Immunsystem greift körpereigenes Gewebe an. Charakteristisch: Morgensteifigkeit, symmetrische Gelenkbeteiligung, erhöhte Entzündungsmarker (CRP, BSG, RF).
Degeneratives Rheuma (Arthrose): Knorpelabbau durch mechanische Überlastung, Fehlstellung oder biochemische Veränderungen. Betroffen sind vor allem Knie, Hüfte, Wirbelsäule. Belastungsschmerz ist typisch, der nach Ruhe besser wird.
Die traditionelle chinesische Medizin betrachtet Rheuma als Stagnation von Qi und Feuchtigkeit in den Gelenken. Akupunktur wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und verbessert die Durchblutung in betroffenen Gelenken. Klinische Studien zeigen signifikante Schmerzreduktion besonders bei Knie- und Hüftarthrose sowie bei rheumatoider Arthritis.
Bioresonanztherapie und gezielte Ausleitung von Schwermetallen und Toxinen ergänzen diesen Ansatz und adressieren die systemischen Entzündungstreiber, die die konventionelle Medizin häufig übersieht.
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