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Migräne –
mehr als Kopfweh

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Ein pochender Schmerz, der dich zwingt, dich ins Dunkle zurückzuziehen. Übelkeit, Lichtempfindlichkeit, manchmal Sehstörungen schon vor dem Anfall. Dann Schlaf – und danach Erleichterung. Wer Migräne kennt, braucht keine Erklärung. Wer sie nicht kennt, kann sich kaum vorstellen, wie lähmend sie ist.

Migräne ist kein «starkes Kopfweh». Sie ist ein ernstzunehmendes neurologisches Ereignis – mit messbaren Veränderungen in der Hirndurchblutung, der Neurotransmitter-Konzentration und dem Gefässtonus.

Spannungskopfschmerzen in den Ferien verschwinden und am Montag wieder da sind – das sagt alles. Der Körper reagiert auf Belastung und Entspannung. Das ist keine Einbildung, sondern Physiologie.

Spannungskopfschmerz vs. Migräne

Spannungskopfschmerz: druckartiger Schmerz, oft über der Stirn oder dem ganzen Kopf, meist beidseitig. Häufig stressbedingt und in der Freizeit weniger ausgeprägt. Geht selten mit Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit einher.

Migräne: in der Regel heftiger, oft einseitig, mit Übelkeit, Erbrechen und Licht- oder Lärmempfindlichkeit. Die Aura – Sehstörungen (Lichtblitze, Skotome), Taubheit in den Gliedmassen, Sprachstörungen – tritt bei ca. einem Drittel der Betroffenen auf, meist vor dem Schmerz. Dauer: 2–48 Stunden.

Was wir als Auslöser abklären

Strukturelle Ursachen Wirbelblockaden (HWS), Kieferfehlstellungen (CMD/Bruxismus), Schädel-Becken-Achse
Hormonelle Ursachen Menstruationsmigräne, Östrogen/Progesteron-Imbalance, Schilddrüsenstörungen
Mikronährstoffmangel Magnesium, Vitamin B2 (Riboflavin), Coenzym Q10 – klinisch nachgewiesene Einflussfaktoren
Unsere Diagnostik Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Säure-Basen-Haushalt, Schwermetalle, Labor

Die Matrix-Regenerationstherapie (MRT)

Die MRT wirkt auf die extrazelluläre Matrix – das «Bindegewebsmilieu» zwischen Zellen und Gefässen. Ablagerungen in der Matrix beeinflussen die Nervenfunktion direkt. Die Therapie fördert die Ausleitung von Schlackenstoffen und verbessert die Versorgung der Nervenzellen. Bei wiederkehrenden Kopfschmerzen ist die MRT eine der wirksamsten komplementärmedizinischen Methoden.

Akupunktur bei Migräne

Die traditionelle chinesische Medizin betrachtet Migräne als «aufsteigendes Leber-Qi». Akupunktur reguliert das vegetative Nervensystem, senkt den Gefässtonus und kann die Anfallsfrequenz nachweislich reduzieren. Mehrere klinische Studien belegen die Wirksamkeit der Akupunktur bei Migräne – vergleichbar mit medikamentöser Prophylaxe, aber ohne Nebenwirkungen.

Leiden Sie unter wiederkehrenden Kopfschmerzen oder Migräne? Wir suchen den Auslöser – und behandeln ihn, ohne dauerhafte Abhängigkeit von Schmerzmitteln.

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