Depression trifft jeden 5. Menschen irgendwann im Leben. Trotzdem wird sie oft jahrelang verdrängt, überspielt oder mit Erschöpfung verwechselt. Das muss nicht sein – denn es gibt Ursachen, und diese Ursachen lassen sich behandeln.
Depressionen sind keine Willensschwäche und kein Charakterfehler. Sie sind Ausdruck echter biochemischer Veränderungen im Körper – und diese lassen sich gezielt angehen.
Das Gehirn reguliert über Botenstoffe (Neurotransmitter) unsere Stimmung, unseren Antrieb und unsere Lebensfreude. Bei einer Depression sind Serotonin, Noradrenalin und Dopamin nachweislich reduziert – nicht durch Einbildung, sondern durch messbare biochemische Veränderungen. Dazu kommen häufig weitere Faktoren:
Die Symptome sind vielfältiger als das Klischee des «traurigen Menschen». Oft dominieren zunächst unspezifische körperliche Beschwerden wie Schlafstörungen, Erschöpfung oder Schmerzen – bevor die emotionale Komponente ins Bewusstsein rückt.
Wir suchen die Ursachen – nicht nur ein Symptom-Pflaster. Antidepressiva können im Akutfall sinnvoll sein, lösen aber selten die zugrundeliegenden Imbalancen. Unser Ansatz ergänzt oder ersetzt konventionelle Behandlungen, je nach Schweregrad.
Konkret überprüfen wir: Vitamin D (besonders im Winter häufig kritisch niedrig), Magnesium, B12, B6, Zink, Omega-3, Schilddrüsenwerte (TSH, fT3, fT4), Cortisol und den Säure-Basen-Haushalt. Dazu kommt eine Beurteilung der Darmgesundheit – denn Darm und Gehirn stehen über den Vagusnerv in direktem Kontakt.
Der Darm produziert rund 80% des körpereigenen Serotonins. Eine gestörte Darmflora ist oft ein übersehener Mitauslöser depressiver Verstimmungen.
Leiden Sie unter anhaltender Erschöpfung, Antriebslosigkeit oder depressiven Verstimmungen? Wir suchen mit Ihnen die Ursachen – und finden Wege, die zu Ihrem Leben passen.
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